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Fanstory von Moderator boesesPokemon

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                                     1.Kapitel: Der Traum

„Brutalanda Drachenklaue!“, schrie der gegnerische Trainer.
„Metagros kontere mit Schutzschild!“, brüllte Sören gegen den Lärm vom Publikum an.
Brutalanda Schlug gegen den starken Schutzschild von Metagros an aber versagte dann und wurde durch den Rückstoß zurück geworfen.
„Metagros Hyperstrahl und beende den Kampf!“, schrie Sören.
Metagros feuerte seinen Hyperstrahl ab.
Der Hyperstrahl jagte Brutalanda hinterher, doch bevor er traf, schreckte Sören hoch und schaute in ein freundlich lächelndes Gesicht.
„Machollo, warum weckst du mich?“, fragte Sören verschlafen und wischte sich den Schlaf aus den Augen.
Machollo riss Sören aus dem Bett und beschmiss ihn mit seinen Anziehsachen.
„Hey, lass das“, lachte Sören.
Sören zog sich an, sauste in Windeseile die Treppe runter, raste durch den Flur und saß schon vor seiner verdutzt guckenden Schwester am Frühstückstisch.
„Hab ich dir nicht gesagt, dass du nicht im Flur rennen sollst?“, fragte sie wütend.
„Lia, kann das nicht warten?
Ich hab Hunger.“ seufzte Sören.
„Hast du das nicht immer?“, meckerte sie.
„Lia, Sören, keine Streitereien am Frühstückstisch!“, mahnte Sörens Mutter.
„Bin schon ruhig“, murmelte Sören.
Nach dem Frühstück ging Sören nach draußen um den Gallopastall auszumisten.
Danach fütterte er die Arkani und säuberte die Stahlos.
Nach ein paar Stunden kam seine Schwester Lia und wechselte sich mit ihm ab.
„Wow, so hart hast du ja noch nie gearbeitet.“ sagte sie bewundernd.
„Ist ja auch nicht umsonst.
Dafür kann ich schneller zu Brix, der kommt heute von seiner Reise wieder.“ antwortete Sören begeistert.
„WAAAS?
Als ich von meiner Reise wieder kam, hast du auch nicht auf mich gewartet.“ beschwerte sie sich frustriert.
„Er flippt ja auch nicht so schnell aus wie du.“ kicherte Sören.
„Sag das noch mal und du bist fällig!“, schnaubte Lia wütend.
„Na dann hol mich doch du Rasaff.“ lachte Sören während er sich auf ein Gallopa setzte und davon ritt.
„Blöder Spinner.“ murmelte sie während sie zum Panzaeronnest ging.
Sören musste nur ein paar Minuten reiten, bis er den Berg sah, auf dem das Haus von Brix stand.
Es dauerte abermals ein paar Minuten bis Sören überhaupt oben war, denn der Berg war so hoch und steil, dass Sören den letzten Kilometer Gallopa zu Fuß führen musste.
Als sie oben waren band Sören Gallopa an einen Holzpfahl vom Zaun und gab ihm etwas zu fressen.
„Hallo Sören.“ wurde er von Brix Mutter freundlich begrüßt.
„Du bist sicher gekommen, um Brix bei seiner Rückkehr willkommen zu heißen.“ grinste sie.
„Ja, aber warum grinsen sie denn so?“, fragte Sören.
„Sieh selbst.“ antwortete Brix Mutter und ging ins Haus rein.
Sören folgte ihr ins kleine Wohnzimmer, das im Gegensatz zu der großen Villa, in der er wohnte, eine Abstellkammer war.
Im Wohnzimmer saßen bereits drei Kinder.
Max, der Sohn von Norman, dem Arenaleiter von Blütenburg City, spielte mit der kleinen Schwester von Brix.
Auf einem Stuhl saß ein Junge der ungefähr 16 Jahre at war, knallrote Haare und eine komische Maschine die sich von der linken Hand zur Schulter hochzog hatte.
Er las das Buch: „So kümmere ich mich um ein vegetarisches Ninjatom“.
„Mein Sohn hat eine eigene kleine Fangemeinde.“ flüsterte Brix Mutter Sören ins Ohr.
Sören setzte sich neben den Jungen mit roten Haaren und schwieg.
Es war ruhig im Raum, man konnte nur das Lachen von Max und Brix kleiner Schwester hören.
Auf einmal zuckte der Junge mit den roten Haaren zusammen, denn die Maschine piepte.
„Er kommt.“ rief er und sprang auf.
Er polterte die Treppe hoch und die anderen Kinder flitzten im nach.
Sören schloss sich dem an und stieg die Treppe hoch.
Als er Oben war, sah er, dass die anderen auf dem Balkon standen und mit den Armen fuchtelten.

            2.Kapitel: Brix kommt

Zuerst sah man ein Absol und dann einen
ca. 16 jährigen, der das Absol ritt.
Statt aber durch die Stadt zu rennen, sprang das Absol nun die steile Felswand hoch und landete mit einem gewaltigem „Rums“ auf dem Balkon.
„Hallo Liebes.“ sagte Brix Mutter und schloss ihn in die Arme.
„Hey Mum.“ keuchte er, weil sie ihn so fest drückte.
„Hey Brudi, hast du mir was mitgebracht?“, fragte seine kleine Schwester.
„Klar hab ich das.“ antwortete er und gab ihr ein kleines Säckchen.
Sofort meldete sich Max: „Das sind Kekse aus Mahagonia City und Bad Lavastadt.“
„Streber.“ murmelte der junge mit den roten Haaren das ihn keiner hören konnte.
„Lecker danke Brudi.“ lachte Brix Schwester und umarmte ihn.
„Hey Michael.“ begrüßte Brix den rothaarigen Jungen und schüttelte ihm die Hand.
„Bist du extra von Ore hierher gekommen?“, fragte Brix interessiert.
„Jein.“ antwortete Michael.
„Son´ paar Dödel ham´ mich in na´ Grube gefang´.
Die hatten ein rotes R auf der Brust und ein sprechendes Mauzi, das aber doof wie n´ Toast war.
Die ham´ sich wegen irgener´ Kleinigkeit gekloppt, also ich konnte in Ruhe meine Fesseln lösen und aus dem Ballon spring´, in den sie mich verfrachtet hatten.
Mein Bibor hat anschließend n´ Loch in den Ballon gestochen.
So bin ich hier gelandet.“ erzählte er.
„Kenn ich.
Die Typen hab ich auch schon gesehen.“ sagte Brix.
„Hey Brix.“ begrüßte Sören Brix und schüttelte seine Hand.
„Hey Sören.
Dich hab ich ja wirklich lange nicht gesehen.
Du bist voll gewachsen, seit dem letzten Mal.“ sagte er und klopfte Sören auf die Schulter.
„Hallo Brix.“ strahlte Max ihn an.
„Hallo Max zukünftiger Arenaleiter.“ lachte Brix und schüttelte auch ihm die Hand.
„Warum gehen wir nicht alle ins Wohnzimmer und ich erzähle euch von meinen Abenteuern.“ schlug er vor.
„Und ich mache für alle Tee.
O.K.?“, fragte Brix Mutter.
„O.K.“ riefen alle lachend und gingen ins Haus.

            3.Kapitel: Ein schönes Geschenk

Am nächsten Morgen wachte Sören voller Freude auf.
Kein Machollo bewarf ihn mit Anziehsachen und kein Wecker klingelte.
Er schaute auf die Funkuhr und lachte: „Heute ist mein Geburtstag.“
Sören zog sich an und ging die Treppe ausnahmsweise langsam runter.
Im langen Flur wurde er von einem Maschock mit einer Konfettipistole beschossen.
In der Küche war bereits das Frühstück gedeckt und an einem Ariadosnetz hing ein Zettel.
Auf dem Zettel stand: „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Sören.
Ich bin mit Mama weggefahren.
Komm um 13:00 Uhr bitte in Professor Birks Labor.“
Von Lia.

Ps.„Frühstück ist für dich.“

Sören klebte den Zettel wieder ins Netz und fing an zu essen.
Schon nach ein paar Minuten klingelte es an der Tür.
Sören ging nach draußen und öffnete die Tür.
„Keiner da“ sagte Sören zu sich selbst und schloss die Tür.
Kurz danach stürmte er wieder raus und öffnete den Briefkasten.
Im Briefkasten waren drei Geburtstagsbriefe von seinen Verwandten und ein Päckchen mit vielen Löchern von seinem Brieffreund aus Teak City.
Sören hatte keinen Bock die Briefe zu lesen und machte das Päckchen auf.
Das Päckchen war von innen sehr weich und dick gepolstert und in der Mitte lag ein hübsches kleines Pokemonei.
Sören strahlte über das ganze Gesicht, als er es sah und brachte es schnell zur Brutstation.
Am Ei hing noch ein Kärtchen, auf dem stand:
„Herzlichen Glückwunsch zum 11. Geburtstag Sören.
Hoffentlich gefällt dir das Ei.
Mein Vater sagte, dass es dir gefallen würde.“
Von Jona aus Teak City.
Sören wusch sich noch einmal und putzte sich die Zähne, damit er nicht stank.
Danach kletterte er auf das Panzaeronnest und flog mit seinem Lieblings Panzaeron in Richtung Labor.

            4.Kapitel: Die Feier

Das Labor kam immer näher als Sörens Panzaeron wie ein vom Himmel fallender Stein in den Sinkflug ansetzte.
Direkt vor dem Boden bremste Panzaeron ab und schleuderte Sören von seinem Rücken.
Danach flog es wieder zurück.
Nun ging Sören ins Labor und knipste das Licht an.
„Bin da, wer noch?“, rief er.
Weil er keine Antwort bekam ging er nun ins Nebenzimmer.
Auf einmal bekam Sören Konfetti ins Gesicht geschossen.
„Überraschung.“ riefen alle und kamen aus ihren Verstecken.
Seine Schwester reichte ihm ein kunterbuntes Geschenk in die Hand und gratulierte ihm.
Brix und seine kleine Schwester gaben ihm eine Kapsel mit verschiedenen Pokebällen und eine Glückwunsch Karte.
Es waren sogar Professor Birk und Michael da.
Obwohl er Michael noch nicht richtig kannte, bekam er von ihm ein altes Paar Fingerlosehandschuhe.
Auch von Professor Birk bekam er ein Geschenk.
„Vielen Dank.“ sagte Sören zu allen.
Auf einmal kam seine Mutter mit einer Torte mit vielen Kerzen hinter dem Fernseher hervor.
„Herzlichen Glückwunsch Schatz.“ gratulierte sie.
Sören strahlte über das ganze Gesicht,  als er die Torte sah.
„Das ist ja meine Lieblings Torte.“ rief er und pustete die Kerzen aus.
Nun packte Sören die Geschenke aus.
In dem Geschenk von Lia waren ein neuer Reiserucksack und ein Gürtel an dem man Pokebälle befestigen kann.
Als Sören das ziemlich große Geschenk mit vielen Löchern von Professor Birk öffnete, schaute er in die großen Augen eines sehr jungen Flemmli.
„Ein Flemmli.“ jubelte Sören begeistert und hob es in die Luft.
„Vielen Dank.“ sagte Sören ganz aufgeregt zu Professor Birk.
„So, jetzt last uns endlich Torte essen.“ sagte Sörens Mutter.
„Klar, aber das Geburtstagskind bekommt zuerst.“ grinste Sören.

            5.Kapitel: Geschwisterstreit

Als Sören am nächsten Morgen aufwachte, dachte er zuerst an den Tag davor.
Alle haben bis in die Nacht gefeiert und die Torte hatte köstlich geschmeckt.
Auf einmal sprang Flemmli aus seinem kuscheligen Pappkarton auf Sörens Bett und kaute an seinem Ohr herum.
„Aua!
Hör auf Flemmli, das tut weh!“, schimpfte Sören.
Flemmli schaute ihn mit großen Augen unschuldig an.
„Guck mich nicht so an!
Ich weiß, dass es nicht böse gemeint war.“ gähnte Sören.
„Komm Flemmli, du stinkst, ich muss dich waschen.“ sagte er träge.
Als Flemmli das hörte, rannte es schnell im Zimmer umher und dachte nicht mal daran mit Sören ins Bad zu gehen.
„Komm zurück!“, rief Sören müde und trottete Flemmli hinterher.
Flemmli war zu schnell für Sören, also beschloss er auf zu geben.
Flemmli jubelte triumphierend, bis Machollo es auf einmal von hinten packte.
Flemmli wollte sich wehren, aber Machollo war stärker, also gab es schließlich nach.
„Gut gemacht Machollo!“, bedankte sich Sören und nahm ihm Flemmli ab, dann ging er mit Flemmli ins Bad und ließ die Wanne mit Wasser voll laufen.
Flemmli fing plötzlich an zu schreien und griff Sören mit Glut an.
Sören zuckte zusammen aber tauchte Flemmli ins Wasser.
Auf einmal hörte Flemmli auf sich zu wehren und ließ geschehen.
Danach versteckte es sich wütend in seinen Pappkarton.
Sören duschte sich nun selbst und ging erfrischt in sein Zimmer zurück, um sich neue Kleidung anzuziehen.
Nachdem hastete er zum Frühstück in die Küche.
Flemmli lief ihm nach, als es merkte, dass es alleine im Zimmer war.
In der Küche saß bereits Lia und aß Rührei.
„Auch schon wach?“, lachte sie und streichelte Flemmli, das sich auf ihren Schoß gesetzt hatte.
„Wo ist Mum?“, fragte Sören verwundert.
„Die Ibitak haben die Tauboss und Tauboga angegriffen und haben verloren.
Eines hat sich den Flügel gebrochen und Mum bringt es ins Krankenhaus.“ antwortete Lia.
Sören setzte sich an den Tisch und aß mit.
Flemmli zupfte ihn an der Hose und schrie.
„Oh, Entschuldigung“, sagte Sören und gab Flemmli etwas von seinem Essen ab.
Flemmli kaute vergnügt an seinem Rührei rum.
„Brix bricht morgen auf, um seine Reise fort zu setzen.
Michael begleitet ihn, er sagt, es täte gut, mal von Orre weg zu sein.
Vielleicht geh ich auch mit, Brix hat mich ja schon gefragt“, murmelte Lia und aß weiter.
„Och man, dann bin ich ja schon wieder mit Mum allein zu Haus!“, stöhnte Sören.
„Frag ihn doch ob du mit kommen darfst“, schlug sie vor.
„Wenn du mit kommst, bestimmt nicht!“, erwiderte Sören angeekelt.
„Oh, man, wenn ich auch nur kurz nett zu dir bin, benimmst du dich immer gleich so doof, wegen diesem blöden „Bruder hasst Schwester Gesetz.“ meckerte sie.
„Das ist ein Naturgesetz!“, verteidigte sich Sören.
„So ein Schwachsinn, mit dir kann man sich nicht unterhalten.“ sagte sie und ging zur künstlichen Eispokemonkuppel um dort die Walraisa und Seejong zu füttern.
„Die stellt sich ja an.“ flüsterte Sören zu Flemmli.

            6.Kapitel: Im Netz der Spinne

Als Sören aufgegessen hatte, ging er in die Brutstation, um nach seinem Ei zu gucken, Flemmli lief ihm nach, als es merkte, dass Sören aufgegessen hatte und es nun allein ließ.
Auf dem Weg zur Brutstation, begegnete er dem Ariados von  Lia und er blieb stehen.
Ariados fauchte Sören an und versperrte mit einem Netz den Durchgang und den Weg aus dem er und Flemmli gekommen waren, sie waren eingesperrt.
„Hey, was soll das?“, meckerte Sören Ariados an.
Ariados fauchte nur und griff Sören mit Giftstachel an.
Sören wich schnell aus und fiel zu Boden, er wusste das Ariados ihn nicht mochte, aber dass es ihn gleich angreifen würde, hätte er niemals auch nur vermutet.
Plötzlich griff Ariados mit Spinnennetz an und fing Sören ein.
„Mist!“, fluchte Sören, als er merkte, dass er gelähmt war.
Sören dachte fieberhaft nach, bis ihm auf einmal eine Idee kam.
„Flemmli Glut auf das Netz!“, rief Sören.
Durch Flemmlis Glut brannte das Netz ab und Sören konnte sich befreien.
„Flemmli, jetzt Glut auf Ariados!“, rief Sören.
Flemmli gehorchte und griff Ariados mit Glut an.
Ariados wich mit Leichtigkeit aus und traf Flemmli mit einer Matschbombe Attacke in den Bauch.
Flemmli konnte diesen mächtigen Angriff nicht abwehren und kippte k.o. nach hinten.
„Flemmli!!!“, schrie Sören und zuckte zusammen, als ihn eine Giftstachel-Attacke ins linke Bein traf.
Plötzlich packte Machomei Ariados im Nacken und warf es gegen die Wand, dann folgte ein vernichtender Wuchtschlag und Ariados sackte besiegt zu Boden.
Machomei stieß einen Siegesschrei aus und hob das bewusstlose Ariados auf seine Schulter.
„Vielen Dank Machomei.“ sagte Sören.
„Bring doch bitte Flemmli in seinen Pappkarton, es muss sich ausruhen.“ bat Sören Machomei.
Machomei nickte, schnappte sich Flemmli und rannte ins Obergeschoss.
Sören humpelte in die Küche, nahm den Arztkoffer aus dem Regal und legte um das verletzte Bein einen dünnen Verband.
Sören schrie, als der Verband riss und das Blut raus quoll.
Schnell humpelte er zum Telefon und rief den Arzt an.
Sören erklärte dem Arzt schnell die Lage, dann legte er auf und wusch sein Bein mit Wasser aus.
Das Blut hörte nicht auf zu fliesen, also nahm Sören ein Handtuch und drückte es dagegen.
Nach ein paar Minuten war der Arzt da und untersuchte seine Wunde.
„Das sieht schlimm aus!
Dein komplettes linkes Bein ist gelähmt!
Du musst diese Salbe auftragen und versuch dein Bein nicht zu bewegen, sonst verteilt sich das Gift im Körper, wenn du dich daran hältst, wird dein Bein in ein paar Stunden desinfiziert und geheilt sein.“ sagte der Arzt und drückte Sören eine Tube in die Hand.
„Gut, danke!“ murmelte Sören und verabschiedete sich vom Arzt.
Danach schmierte er die Salbe auf das Bein und wie durch ein Wunder hörte das Blut auf zu fliesen.
Die Salbe roch nach Sinelbeeren und war herrlich kühl, Sören hätte sich am liebsten von oben bis unten damit eingerieben, aber leider war sie dafür nicht gedacht.

            7.Kapitel: Babystunde

Statt in der Küche liegen zu bleiben, rief Sören zwei Machollo mit einer Trage.
„Bringt mich bitte zu meinem Ei.“ bat er die Machollo.
Die Machollo nickten, luden ihn auf die Trage und trugen in zur Brutstation.
Dort stand bereits Lia und kitzelte ein neugeborenes Griffel, dass sich vor Lachen kringelte.
Als sie Sören sah, setzte sie Griffel auf den Tisch und ging zu Sören.
„Was ist passiert?“, fragte sie besorgt.
„Ariados ist mir passiert.“ antwortete Sören knapp.
„Nicht schon wieder!
Es kann sich nie beherrschen!“, fluchte Lia, „Ich werd mal mit ihm reden, wo ist es?“
„Nach dem Wuchtschlagtreffer im Bauch wird es wohl grade auf dem Weg zum Licht sein!“, antwortete Sören lachend.
Lia brummte nur und schaute ihn mit bösen Augen an.
„Machomei hat es mitgenommen, und jetzt hör auf, mich so anzugucken.“ antwortete Sören und Lia stürmte los.
Die Machollo setzten ihn in einen Stuhl, der neben seinem Ei stand, dann gingen sie wieder.
Plötzlich sprang Griffel auf seinen Schoß und ringelte sich ein.
Sören kraulte Griffels Kopf, bis auf einmal sein Ei anfing zu Leuchten.
Freudig hob er das Ei hoch und legte es unter die Wärmelampe, Griffel klammerte sich an seine Schulter.
Das Ei bekam einen Riss und ihm entschlüpfte ein gesundes Formeo.

            8.Kapitel: Erstes Training

Formeo flog durch den Raum und machte es Sören unmöglich es zu  fangen.
„Griffel Sternenschauer auf Formeo!“, rief Sören.
Griffel sprang von Sörens Schulter, griff an und traf mit einem Volltreffer.
Formeo stürzte ab und lag nun auf dem Boden.
Sören nutzte diese Schanks, warf einen Pokeball und fing Formeo ein.
„Ja, ich habe ein Formeo gefangen!“, rief Sören freudig während Griffel tanzte.
Auf einmal griff Sören sich ans Bein, der Schmerz war weg und dort wo vorher die riesige Wunde war, war nur noch eine Narbe.
„Super, dass ging sehr schnell.“ murmelte Sören fröhlich.
Dann steckte er Formeos Pokeball ein und ging nach oben, um nach Flemmli zu schauen, Griffel folgte ihm.
Als sie oben ankamen, sahen sie ein Miltank, das Flemmli mit Vitalglocke heilte.
Anscheinend war es gerade fertig, denn es ging sofort als Griffel zum Pappkarton rannte und neugierig seinen Kopf hinein steckte.
Als Antwort darauf bekam es eine Glut Attacke ins Gesicht und es versteckte sich ängstlich hinter Sören.
„Flemmli lass das arme Griffel in Ruhe!“, mahnte Sören.
Er hob Flemmli aus dem Pappkarton und nahm es in seinen Pokeball zurück.
„Hey, Sören.“ begrüßte in Michael, der plötzlich hinter ihm stand, „Komm schnell nach Draußen ich warte dort auf dich.“
Und schon war er wieder verschwunden.
Sören folgte ihm mit Griffel auf der Schulter.
Nach ein paar Minuten war er unten im Garten wo der große Teich lag.
Lia und Brix kämpften grade.
Lias Despotar schlug Brix Stollos mit Power-punch und Stollos kippte um.
„Ja, schon wieder gewonnen!“, rief Lia und machte einen Luftsprung.
„Du lässt dich ja von nem´ Mädel abzocken.“ lachte Michael.
„Hallt den Mund!“, meckerte Brix.
„So, Sören, bock auf n´ Match?“, fragte Michael.
„Klar.“ stimmte Sören zu.
„Klasse!“, rief Michael, „hier fang!
Michael warf Sören etwas zu.
„Is´ n´ Pokedex von Professor Birk, er hat vergessen ihn dir zu geben!“
„Krass, mein eigener Pokedex.“ dachte Sören und fing ihn auf, „Danke.“
„Lass uns anfang´!“, sagte Michael und sein Blick wurde ernst, „Du beginnst!“
„O.K., Griffel, los geht’s!“, rief Sören und Griffel sprang von seiner Schulter.
„Hey, ist das das Griffel aus der Brutstation, das gerade vor ein paar Stunden aus einem Ei geschlüpft ist?“, unterbrach Lia lautstark den Kampf.
„Äh, ja!?“, antwortete Sören,
„Weist du eigentlich wie GEFÄRLICH so etwas für ein Babypokemon sein kann?!“, fragte sie in mit lauter Stimme.
„Och, komm schon Griffel hat doch Lust zum Kämpfen.“ erwiderte Sören mit Hundeblick und Griffel nickte heftig.
„Na gut, aber pass auf, dass ihm nichts passiert!“, gab Lia nach und warf Sören einen Pokeball zu, den er auffing und auf Griffel warf, Griffel aber wehrte sich gar nicht und wurde schnell eingefangen.
„Klasse, Griffel komm raus!“, rief Sören freudig und Griffel kam aus seinem Pokeball.
„Gut, dann nehm´ ich Mantirps, los!“, antwortete Michael darauf und Mantirps viel in den Teich.
„Ein Mantirps?“, dachte Sören und klappte den Pokedex auf.
„Mantirps das Flugrochenpokemon.
Es ist Menschen und anderen Pokemon gegenüber freundlich und ernährt sich von Algen, Plankton und Seetang.
Mit seinen Antennen kann es die Meeresströmungen spüren.“ erklärte der Pokedex.
„Aha, gut zu wissen.“, dachte Sören, „Griffel beginn mit Sternenschauer!“
Griffel griff an, aber Mantirps tauchte einfach unter und wich den Sternen aus, die aus Griffels Schwanz schossen.
„Wie leicht!“, rief Michael, „Mantirps Hydropumpe!“
Mantirps tauchte wieder auf und griff mit einem mächtigen Wasserstrahl an.
„Griffel ducken und dann Spaßkanone!“, rief Sören.
Griffel wich der Hydropumpe durch Ducken aus, sprang dann zu Mantirps ins Wasser und griff an.
„Erster Fehler!“, lachte Michael, „Mantirps Konfusstrahl!“
Mantirps setzte den mächtigen Konfusstrahl ein und Griffel sprang verwirrt taumelnd aus dem Wasser raus.
„Mantirps, noch einmal Hydropumpe und gib diesmal alles!“, befahl Michael.
Mantirps griff wieder an und traf das verwirrte Griffel.
„Oh nein, Griffel!“, rief Sören und hob das besiegte Griffel hoch, um es in seinen Pokeball zurück zu nehmen.
„Jetzt bist du dran Formeo, los!“, rief Sören und warf den Pokeball.
„Formeo, wo hast du das denn her?“, fragten Michael und Brix im Chor als sich der Pokeball öffnete.
„Geschenk von einem Freund.“, antwortete Sören.
„Och man, ich hät´ auch gern eins.“ stöhnte Michael.
„Los, Formeo - Äh – welche Attacken hat es überhaupt?“, fragte Sören.
„Frag den Pokedex!“, antwortete Michael und kicherte.
„Formeo das Wetterpokemon, sein Körper passt sich dem Wetter an.
Seine Attacken sind: Regentanz, Hagelsturm, Sonnentag, Sandsturm und Meteorologe.“ erklärte der Pokedex.
„Cool.“, sagte Sören und klappte den Pokedex zu.
„Formeo, Meteorologe!“, rief Sören.
Formeo schoss eine weiße Kugel, die sich vor seinem Körper bildete, auf Mantirps.
Mantirps wich aus und tauchte unter.
„Sonnentag Formeo!“
Formeo schoss helle Strahlen in den Himmel und helles Sonnenlicht erstrahlte.
Die Sonne erhitzte die Luft phänomenal.
Plötzlich veränderte sich Formeos Kopf zu einer Sonnenblume mit orangen Blütenblättern.
Formeos Kopf war nun nicht mehr weiß sondern rot und befand sich in der Mitte der Blume.
„Wow, was ist das denn?“, rief Sören jubelnd.
„Das ist Formeos Spezialattacke sie nennt sich Prognose.“, beantwortete Lia seine Frage.
„Wer hat dich den gefragt?!“, gab Sören zurück.
„Formeo noch mal Meteorologe!“
Vor Formeos Körper bildete sich wieder die weiße Kugel, doch plötzlich ging sie in Flammen auf und wurde zu einem großen Feuerball den Formeo genau wie die weiße Kugel abschoss.
Mantirps tauchte einfach unter und der Feuerball klatschte zischend auf die Wasseroberfläche und hinterließ viel Wasserdampf der in den Himmel aufstieg und für kurze Zeit den Blick auf den Kampf erschwerte.
„Respekt!“, rief Michael.
„Mantirps Konfusstrahl!“
Mantirps tauchte wieder auf und schoss eine Salbe leuchtende Strahlen ab.
„Weich aus Formeo!“
Formeo versuchte auszuweichen, doch der Konfusstrahl flog eine Kurve und traf Formeo trotzdem.
„Wie hast du das gemacht?“, fragte Sören.
„Training.“, gab Michael zurück.
„Mantirps Hydropumpe!“
Mantirps griff wieder mit Hydropumpe an, die genau wie vorher, den Gegner mit einer Berührung k.o. schlug.
Sören nahm Formeo zurück in den Pokeball und ging auf Michael zu um ihm die Hand zu reichen.
„Was is´ mit Flemmli?“, fragte Michael und reichte Sören die Hand.
„Das wäre nicht schlau, Wasserpokemon sind gegen Feuerpokemon im Vorteil.“ antwortete Sören.
„Das is´ nicht dein erster Kampf, hab ich Recht?“, fragte Michael.
„Nein, ich hab vorher manchmal mit Lia trainiert.“ antwortete Sören.


            9.Kapitel: Neue Freundschaft

Nachmittags nach dem Kampf machten Michael und Sören sich auf den Weg zum Pokemoncenter am Hafen von Wurzelheim.
„Wo geht ihr eigentlich hin?“, fragte Sören Michael auf dem Weg.
„Wie?“, fragte Michael.
„Na die Reise, du und Brix ihr wollt doch bald aufbrechen.“ erläuterte Sören.
„Ach so!
Wir reisen über die Inseln: Laru City, Altomare und die Strudelinseln.
Das Reiseziel is´ die Shinoregion dort will Brix die Arenaleiter herausfordern.“ antwortete Michael.
„Cool, kann ich vielleicht mit kommen?
Ich war nämlich noch nie auf Reisen.“ fragte Sören.
„Klar, das wird sicher lustig, Brix wollt dich sowieso fragen.“ antwortete Michael.
„Wann geht es denn los?
Ich freu mich schon.“ fragte Sören.
„Gleich morgen, also pack heut Abend deine Sachen und geh früh ins Bett, dann bist du Morgen ausgeschlafen.“ schlug Michael vor.
Sören nahm seinen Vorschlag an.
„Wo schläfst du eigentlich?“, fragte Sören Michael im Pokemoncenter.
„Im Pokemoncenter, wo sonst?“, antwortete er.
„Warum kommst du nicht mit zu mir, Brix hat früher auch sehr oft bei uns übernachtet.“ schlug Sören vor.
„Wenn es euch nichts aus macht, komm ich gern mit.“, antwortete Michael.
„Cool, dann kann ich dir gleich das Haus zeigen.“ sagte Sören.
Nachdem sie von Schwester Joy ihre verletzten Pokemon wieder bekommen hatten, gingen die beiden zurück nach Wurzelheim.
Am nächsten Morgen wurde Sören von Michael geweckt.
„Man, du bist voll die Schlafmütze.“ grinste er.
„Mag sein, aber dafür bin ich danach fit.“ erwiderte Sören.
Beide sattelten ihre Rucksäcke und was sie sonst noch brauchen würden, gingen  nach unten und trafen dort auf Lia und Brix die auch schon mit Rucksäcken und Schlafmatten beladen waren.
„Da seid ihr ja endlich!
Das hat ganz schön lange gedauert!“, beschwerte sich Lia.
„Reg dich ab, jetzt sind wir ja hier.“ antwortete Sören.
Nach dem alle fertig mit frühstücken waren, verabschiedeten sie sich von Lias und Sörens Mutter und gingen zum Hafen von Wurzelheim um dort mit einer Fähre nach Laru City zu gelangen.
„Wow, im Pokenavigator von Brix steht das Laru City eine Stadt ist, die aus modernster High Technologie besteht.“ staunte Michael.
„Ich freu mich schon.“ gab Sören zurück.
Nach einer Stunde kam die Fähre und sie gingen an Bord.

            10.Kapitel: Laru City

Von der Fähre aus konnte man wunderbar das Meer und die Wasserpokemon beobachten.
„Wow, guck dir mal die Saganabis an.“ sagte Sören abwesend zu Michael.
„Das is´ doch gar nicks´!
Guck dir die Remorayschulen an.“ erwiderte Michael.
„Hey, da vorne ist Laru City!“, rief Brix.
„Wo?“, fragten Michael und Sören gleichzeitig und wandten ihre Blicke blitzschnell auf ihn.
„Na da!
Da vorne!
Das könnt ihr gar nicht übersehen!“, antwortete Brix.
Vor ihnen Baute sich eine mittelgroße Insel auf und Sören glaubte seinen Augen nicht.
In der Mitte befand sich ein riesiger, moderner und blank polierter Turm.
Drum herum befanden sich große Kaufhäuser und ganz außen waren die Wohnhäuser hingebaut.
Die ganze Insel bestand aus modernster Technologie und glänzte vor Sauberkeit.
„Gleich sind wir da!
Macht euch bereit!“, rief Lia zu den drei Jungs.
„Is´ gut, machen wir.“ antwortete Michael.
Nach ein paar Minuten legte das Schiff an und sie gingen von Bord.
Sofort kam ein komischer Robotter in Form eines Würfels angeflogen und knipste ohne Vorwarnung von allen Passagieren ein Foto.
Dann druckte er für jeden Passagier einen Pass aus und flog wieder weg.
Neugierig beäugte Sören seinen Pass.
„Cool, auf meinem Pass steht, dass ich die Automaten und Kampfplätze kostenlos benutzen darf, nur weil ich ein Trainer bin.“ rief Michael erfreut.
„Jetzt stellt sich die Frage, was tun wir zuerst?“, fragte er die anderen.
„Ich schau mich nach Pokemon um.“ sagte Sören.
„Ich möchte zum Duellturm.“ sagte Lia.
„Ich geh mit Lia.“ sagte Brix.
„Und ich werd mir mal die Läden angucken.“ sagte Michael.
„Gut, wir treffen uns um 7 Uhr beim Pokemoncenter.“ erklärte Lia, dann ging sie mit Brix zu dem riesigen Turm.
Michael ging in die Shoppingmeile und Sören ging an der Küste entlang.
Als Sören die Straße betrat, merkte er, dass sie sich von selbst bewegten, aber die Straße verlief in die falsche Richtung also ging er wieder runter.
Am Strand sonnte sich ein Azurill, das die Aufmerksamkeit von Sören auf sich zog.
Sören klappte den Pokedex auf: „Azurill, das Aquamauspokemon.
Es lebt normalerweise an Seen und Flüssen, kann aber auch im Meer leben.
Es bewegt sich an Land fort, indem es auf seinem Schwanz hüpft.“ erklärte der Pokedex.
„Ha!
Ich werde es fangen und trainieren.“ dachte Sören und zückte einen Pokeball.
„Pokeball los!“, rief er und warf den Pokeball.
Azurill sah den Pokeball auf sich zukommen und sprang auf um auszuweichen, aber der Pokeball war schneller und fing es ein.
Ein paar Mal wackelte der Pokeball, dann lag er still.
„Ja, ich habe ein Azurill gefangen.“ rief Sören fröhlich.
Als er weiter ging, sah er ein paar Kinder vor einem Bildschirm sitzen, der auf einer Pflastersteinstraße mit einer Halterung gegenüber von einer Bank platziert war.
Als er auf den Bildschirm guckte, sah er Lia und Brix, die zusammen gegen zwei andere Trainer kämpften.
Weil er das langweilig fand, ging er einfach weiter und genoss die schöne frische Seeluft.
Als er an einer abgelegenen Stelle vorbei kam, entdeckte er ein kleines, blaues und geheimnisvolles Pokemon aus Metall.
„Was ist das für ein Pokemon?“, fragte er sich selbst und klappte den Pokedex auf: „Tanhel, das Eisenkugelpokemon.
Dieses sehr seltene Pokemon kommuniziert mit anderen Tanhels durch Magnetwellen, die es auch zum schweben benutzt.
Im Schwarm bilden sie eine perfekte Einheit.“ erklärte der Pokedex.
„Wow, wenn ich mir das durch die Lappen gehen lassen würde, wäre ich schön blöd.“ dachte er, „Pokeball los!“
Wieder flog der Pokeball durch die Luft, aber Tanhel schlug den Pokeball wie einen Baseball zurück und brummte Sören wütend an.
„So, du willst also kämpfen!
o.k., Flemmli los!“, rief Sören und Flemmli kam aus seinem Pokeball.
„Flemmli Glut!“
Flemmli griff mit kleinen Feuerbällen an, die aus seinem Schnabel schossen.
Tanhel wich aus und verfehlte Flemmli nur knapp mit einem Body-Check.
„Noch einmal Glut!“
Diesmal landete Flemmli einen Volltreffer und Tanhel wurde enorm geschwächt.
„Pokeball los!“, rief Sören erneut.
Diesmal fing der Pokeball Tanhel ein, aber es befreite sich wieder.
„So, du lässt mir keine andere Wahl!“, schnaubte Sören und nahm den blauroten Pokeball von seinem Gürtel, den er von Brix zum Geburtstag bekommen hat.
„Superball los“
Der Superball flog auf Tanhel zu, fing es ein und blieb still liegen.
Als der Superball sich nicht mehr rührte, nahm Sören den Ball an sich und rief: „Super, ich hab ein Tanhel gefangen.“
„Gut gemacht!“, rief ein Junge, den Sören erst jetzt bemerkte.
„Hast du Lust gegen mich zu kämpfen?“, fragte der Junge, „Ich bin auch ein Trainer.“
„Gern, wie viele Pokemon sollen wir einsetzen?“, fragte Sören.
„Drei.“ antwortete der Junge.
„O.K., ich setze wieder Flemmli ein, los!“
„Und ich nehme Sleima, los!“
Sören klappte den Pokedex auf: „Sleima, das Matschpokemon.
Es lebt in Sümpfen oder in der Kanalisation.
Es liebt fauligen Geruch und man findet es oft in Gruppen.“ erklärte der Pokedex.
„Aha.“ dachte Sören, „Flemmli Glut!“
„Sleima härtner!“
Flemmli schoss wieder die kleinen Feuerbälle aus seinem Schnabel, aber Sleima härtete seinen Körper und minimierte dadurch den Schaden.
„Sleima Schlammbad!“
„Flemmli noch mal Glut!“
Sleima schoss kleine Schlammkugeln gegen Flemmlis Feuerbälle und es gab eine kleine Explosion.
„Flemmli Schnabel!“
„Sleima Pfund!“
Flemmli pickte nach Sleima und Sleima schlug Flemmli mit der Faust, trotz dem nahmen beide gleichen Schaden.
„Flemmli schnell Glut!“
„Sleima noch mal Schlammbad!“
Wieder prallten die beiden Attacken gegeneinander, aber beide Pokemon waren so nah beieinander, dass sie beide die volle Kraft der darauf folgenden Explosion abbekamen und k.o. zu Boden kippten.
„Flemmli komm zurück!“
„Sleima komm zurück!“
Die beiden Trainer holten ihre Pokemon zurück und zückten den nächsten Pokeball.
„Formeo, los!“
„Hoppspross los!“
Die beiden Pokemon kamen aus ihren Pokebällen und schauten sich entschlossen an.
Sören klappte den Pokedex auf; „Hoppspross das Löwenzahnpokemon.
Es reitet auf dem Wind mit seinen löwenzahnartigen Flügeln.
Man sagt, wenn sich Hoppspross versammeln, kommt der Frühling bald.“ erklärte der Pokedex.
„Hoppspross, Sonnentag!“
Hoppspross schoss helle Strahlen in den Himmel und Sonnenlicht erstrahlte.
Formeos Kopf verwandelte sich wieder in eine Blume.
„Hah, Formeo, Meteorologe!“
„Hoppspross, Rasierblatt!“
Hoppspross schoss scharfe Blätter nach Formeo, aber Formeos Feuerball brannte sie einfach weg und traf Hoppspross mit voller Wucht.
„Hoppspross Synthese!“
Hoppspross absorbierte Sonnenlicht und heilte sich damit.
„Hoppspross, jetzt Solarstrahl!“
„Formeo, noch mal Meteorologe!“
Hoppspross absorbierte wieder Sonnenlicht und bündelte es in einem gewaltigen Strahl, den es aus seinem Kopf schoss.
Formeo schoss seinen Feuerball gegen den Solarstrahl und es gab eine Riesenexplosion, die beide Pokemon mit sich riss und sie außer Gefecht setzte.
„Schon wieder ein Doppel k.o.!“, rief Sören und holte Formeo zurück.
„Als wären unsere Pokemon gleichstark.“ antwortete der Junge, „Wie heißt du eigentlich?“
„Mein Name ist Sören und wie heißt du?“, fragte Sören.
„Mein Name ist Nico.“ antwortete Nico.
„o.k. Nico, dann kommt jetzt der entscheidende Kampf, bist du bereit?“, rief Sören entschlossen.
„Jeder Zeit.“ antwortete Nico, „Wablu, los!“
Sören klappte den Pokedex auf: „Wablu das Wollvogelpokemon.
Seine Flügel sind flauschig und sehen aus wie Baumwolle.
Es fliegt in Schwärmen mit Altaria und anderen Wablus.“ erklärte der Pokedex.
„Azurill, los!“
Azurill und Wablu standen sich gegenüber und warteten auf Befehle.
„Wablu Schnabel!“
„Azurill Blubber!“
Wablu flog im Steilflug auf Azurill um die Stärke der Attacke zu erhöhen.
Als Wablu Azurill fast erreicht hatte, schoss Azurill eine Salve kleiner, leuchtender und schneller Blasen ab, die Wablu umringten und es abstürzen ließen.
„Schnell Wablu, Daunenreigen!“
Wablu schnellte hervor und kitzelte Azurill mit seinen Federn.
Als Azurill abgelenkt war, pickte Wablu es mit Schnabel in den Bauch und setzte im zu.
„Azurill schnell Blubber!“
Azurill machte den Mund auf und ein dicker Wasserstrahl schoss aus seinem Mund und drückte Wablu mit Druck auf den Boden.
„Super Azurill, du hast Aquaknarre gelernt!“, rief Sören erfreut.
Azurill freute sich ebenso und fing plötzlich an zu leuchten.
Azurill Umrisse veränderten sich und es wurde größer bis das Leuchten aufhörte und es plötzlich ein anderes Pokemon war.
„Wow, Azurill hat sich zu Marill weiterentwickelt.“ staunte Nico.
Sören klappte den Pokedex auf: „Marill das Aquamauspokemon.
Beim Schwimmen benutzt es seinen Schwanz als Boje, um nicht zu ertrinken.“ erklärte der Pokedex.
„Super Marill, du hast dich weiterentwickelt!“, rief Sören glücklich.
Marill war genauso froh wie Sören und machte einen Salto.
„Marill, versuch mal eine Walzerattacke!“
Marill rollte sich zusammen und rammte Wablu mit voller Kraft.
Wablu flog durch die Luft und blieb besiegt auf dem Boden liegen.
„Oh, schade das ging zu schnell.“ seufzte Nico, „Egal, hat Spaß gemacht.“
„Find ich auch.“ grinste Sören, „Aber jetzt müssen wir zum Pokemoncenter!“
„Folge mir!
Ich weiß wo eines ist.“ sagte Nico und ging voraus.

            11.Kapitel: Crypto?

Als Sören und Nico aus dem Pokemoncenter kamen, fragte Sören: „Was machen wir jetzt, ich habe noch Zeit bis meine Schwester wieder kommt!“
„Wenn du noch ein starkes Pokemon hast, können wir zum Duelturm gehen.“ schlug Nico vor.
„Nee, ich habe nur noch Griffel.“ erwiderte Sören.
„Wir können auch was zu essen hohlen wenn du Hunger hast.“ Schlug Nico vor.
„Gute Idee, ich hab heut kaum was gegessen.“ antwortete Sören.
Also gingen beide ins Zentrum der Stadt.
Nach ein paar Minuten trafen sie auf eine Menschentraube die irgendetwas umringte.
„Hey, was ist denn da so interessant?“, fragte Sören und rannte in die Traube.
Nun sah er was los war, ein Pokemonkampf mitten auf der Straße.
Der eine Trainer war groß, blond und trug eine Schwarze Jacke.
Von seinem Pokemon wurde eine Gänsehaut erzeugende Energie abgestrahlt.
Der andere Trainer war Michael.
„Michael!“, rief Sören doch Michael ignorierte in.
„Hundemon, Hitzekoller!“, rief Michael.
Sören klappte den Pokedex auf: „Hundemon das Hadespokemon.
In alten Zeiten glaubte man, das Heulen dieses Pokemon sei der Ruf des Todes.“ erklärte der Pokedex.
„Schillok Panzerschutz!“, rief der Blonde Trainer.
Sören klappte den Pokedex auf: „Schillok das Krötenpokemon.
Schillok hat einen langen, buschigen Schweif, dessen Farbe intensiver wird, wenn es altert.
Die Kratzer auf seinem Panzer zeugen von seiner großen Kampfkraft.“ erklärte der Pokedex.
Schillok zog seinen Körper in den Panzer zurück und Hundemon stieß riesige und mächtige Flammen aus, die trotzdem durch den Panzer drangen und Schillok heftig zusetzten.
„Schillok, schnell Cryptoschlag!“
Sofort fingen alle an, wild durch einander zu flüstern und einige riefen: „So eine Attacke gibt es nicht!“
Plötzlich fing Schilloks Hand an, dunkel lila zu leuchten und es schrie als wenn es leiden würde.
Dann war die Menge nicht mehr zu halten, unter heftigen buhen bombardierte die Menge den blonden Trainer mit Schimpfworten wie: „Pokemonquäler“, „Betrüger“, „Brutalo“ oder „Penner“.
„HALTET DEN MUND!“, schrie der blonde Trainer wütend.
Schillok versuchte nun Hundemon mit der leuchtenden Hand zu schlagen, aber Hundemon wich leicht aus.
„Hundemon Knirscher!“
Hundemon machte genau in dem Moment das Maul auf, in dem Schillok erneut zuschlug und biss Schillok direkt ins Handgelenk und brach es durch.
Unter einem starken stöhnen brach Schillok zusammen.
„Und jetzt kommt mein Krallball, los!“, rief Michael und benutzte zum ersten mal vor Sörens Augen die Maschine an seinem Arm.
In der komplett von der Maschine eingeschlossenen Handfläche Michaels, bildete sich ein normal aussehender Pokeball, den er auf Schillok warf.
Anders als bei einem normalen Pokeball, schoss eine mittelgroße Klaue aus Licht, aus dem Pokeball, griff sich Schillok und zog es in den Pokeball, dann blieb er liegen und verschwand mit dunklem lila Licht.
In der Menge ging nun Geflüster herum: „Das geht doch gar nicht!“, rief ein Junge.
„DU BIST DOCH VON TEAM CRALL!!!“, schrie der blonde Trainer.
„Diese Loser?
Ne, mit den´ hab ich nicks´ am Hut!
Die haben schon längst kapituliert“, antwortete Michael.
„Das sag ich Großmeister Phenoros!“, grinste der blonde Trainer.
„Mach doch du Petze!
Aber da kommst du viel zu spät“, lachte Michael.
„Wieso?“, fragte der blonde Trainer.
„Du warst lang nich´ in Orre oder?“, grinste Michael.
„Was ist passiert, sag es!“, rief der blonde Trainer.
„Geh hin, guck nach!“, lachte Michael.
„Na warte!“, rief der blonde Trainer und rannte auf Michael zu, doch Hundemon knurrte ihn an und schreckte ihn zurück.
„Wenn ich dich wieder sehe bist du dran!“, rief er und lief weg.
Die Leute die im den Weg versperrten, stieß er einfach weg, dann sprang er auf ein Schiff, welches wahrscheinlich ihm gehörte, und fuhr davon.
Sofort fingen die Leute an Michael mit Fragen zu bombardieren.
„Ruhe!!!“, rief Michael, „Wenn ihr antworten wollt, geht nach Orre, dann wisst ihr mehr.
Die Leute ignorierten seine Durchsage und riefen weiter durcheinander.
„Ihr habt es nicht anders Gewollt, Kirlia los!“, rief Michael und warf einen Pokeball in die Luft, dort öffnete er sich und ein Kirlia kam heraus.
Sören klappte den Pokedex auf: „Kirlia das Emotionspokemon.
Es nimmt die Gefühle seines Trainers deutlich war.
Wenn es glücklich ist, tanzt es“, erklärte der Pokedex.
„Kirlia Teleport!“, rief Michael und hielt beide Pokemon fest.
Plötzlich leuchtete Kirlia hellweiß auf.
Das Leuchten ging von Kirlia zu Michael und von Michael zu Hundemon über.
Kirlia, Hundemon und Michael leuchteten nun noch heller und waren uhrplötzlich verschwunden.
„Feigling!“, riefen einige Leute und gingen Weg.
„War das ein Freund von dir, du kanntest seinen Namen?“, fragte Nico Sören.
„Ja, Er, meine Schwester, mein Freund Brix und Ich haben Heute Morgen unsere Reise angetreten“, antwortete Sören.
„Er sah aber so erfahren aus, reist er wirklich das erste Mal?“, fragte Nico.
„Keine Ahnung, musst du ihn fragen“, erwiderte Sören.
„Hast du eine Ahnung wo er ist?“, fragte Nico erneut.
„Vielleicht im Pokemoncenter, vielleicht im Duelturm, da gibt’s viele Orte“, antwortete Sören.
„Gut, dann guck ich im Pokemoncenter und du im Duelturm, hast du einen Pokecom?“, fragte Nico.
„Nein“, antwortete Sören.
„Dann leihe ich dir meinen“, sagte Nico und gab Sören einen kleinen Apparat, „Damit können wir Kontakt aufnehmen.
Wenn er piept drückst du diesen Knopf und dann können wir mit einander Reden.
„Danke, ich pass darauf auf“, bedankte sich Sören, „Bis später.“
Beide Liefen in andere Richtungen.

            12. Kapitel: Wo ist Michael?

Als Sören bei dem Duelturm ankam, viel im der Mund auf.
Der Turm war mindestens dreimal so groß wie die Villa in der er wohnte.
Staunend ging er hinein.
Das Innere des Turms erinnerte an eine Lobby von einem Hotel.
Sören ging zum Schalter und wurde von der Empfangsdame freundlich begrüßt.
„Wo geht es zu den Tribünen?“, fragte Sören.
„Einfach mit diesem Fahrstuhl in den 5.Stock“, erläuterte die Empfangsdame.
Sören bedankte sich, stieg in den Fahrstuhl und drückte auf die Fünf.
Als Sören oben angekommen war, öffneten sich die Türen und er hatte freien Blick auf das Kampffeld.

Das Stadion war fast voll, obwohl es Platz für mindestens 7000 Menschen hatte.
Sören suchte sich einen Platz und schaute den Kämpfern zu.
Obwohl er sich im 5.Stock befand, war der Boden aus Erde.
Ein Dodu wurde gerade von einem Rihorn besiegt und der Trainer von Rihorn gewann den Kampf.
Die Trainer traten ab um Platz für die nächsten Trainer zu machen.
Plötzlich piepte der Pokecom.
Schnell drückte Sören auf den Empfängerknopf und Nicos Gesicht erschien auf dem Bildschirm.
„Hast du ihn schon entdeckt?“, fragte Nico.
„Noch nicht“, entgegnete Sören.
Ok. hier ist er nämlich nicht, ich such jetzt die Küste ab.
Melde dich wenn du ihn siehst“, sagte Nico und der Bildschirm wurde schwarz.
„Und jetzt die nächsten Trainer: Lia und Brix zur linken, gegen Michael und Tony zur rechten!“, rief der Kampfrichter.
Als Sören Michaels Namen hörte, guckte er blitzschnell zum Kampffeld.
Tatsächlich war es Michael der mit Tony die Arena betrat.
Sören nahm sich den Pokecom und wählte schnell die Nummer vom Pokemoncenter.
Es machte ein par Mal „Tut“ und Schwester Joy meldete sich.
„Ist Nico noch da?“, fragte Sören.
„Ja, Moment!“, antwortete Schwester Joy.
Nach kurzer Zeit meldete sich Nico.
„Hey Nico, komm her er ist hier!“, rief Sören.
„O.k. ich komme“, sagte Nico und legte auf.
Sören schaltete den Pokecom aus und schaute dem Kampf zu.
„Wählt eure Pokemon!“, rief der Kampfrichter.
„Sumpex los!“, rief Lia.
„Tengulist los!“, rief Brix.
„Glaziola los!“, rief Michael.
„Lektrobal los!“, rief Tony.
Die vier Pokemon kamen aus ihren Pokebällen und nahmen Position ein.
Sören klappte den Pokedex auf: „Sumpex das Lehmhüpferpokemon.
Es kann im schwimmen ein großes Schiff ziehen.
Seine Gegner schlägt es mit Armschlägen zurück.
Tengulist das Verschlagenpokemon.
Seine großen Fächer erzeugen Böen, die eine Geschwindigkeit von 30 m/sek erreichen können.
Glaziola das Neuschneepokemon.
Will es sich schützen, kann es sein Fell gefrieren lassen, so dass jedes Haar wie eine Nadel absteht.
Lektrobal das Ballpokemonn.
Es lässt sich vom Wind treiben, wenn es so voller Elektrizität ist, dass es fast explodiert“, erklärte der Pokedex.
„Der Kampf beginnt!“, rief der Kampfrichter.
„Sumpex Lehmschuss!“
„Tengulist Finte!“
Tengulist verschwand plötzlich, tauchte hinter Lektrobal wieder auf und hielt es fest.
Sumpex öffnete sein Maul und schoss mit vielen kleinen Lehmkugeln auf Lektrobal.
„Lektrobal weich aus!“
Lektrobal versuchte auszuweichen, konnte aber nicht weil Tengulist es fest hielt.
„Glaziola Blizzard!“
„Lektrobal Schutzschild!“
Glaziola pustete aus seinem Maul einen riesigen, sich ausweitenden Schneesturm, der die Lehmkugeln und Tengulist gefrieren ließ.
Weil Lektrobal noch rechtzeitig seine Attacke starten konnte, blieb es unverletzt.
„Sumpex Erdbeben!“
Sumpex vibrierte stark und leitete die Vibrationen in den Boden um.
Der Boden bebte nun so stark, dass viele Leute aus ihren Sitzen geworfen wurden und die Wand, welche das Kampffeld von den Tribünen trennte, zusammenbrach.
Die gegnerischen Pokemon nahmen enormen Schaden und auch das Eis, welches Tengulist eingefroren hatte, brach auseinander.
„Upss, dass war wohl ein bisschen zu stark.
Sumpex, nimm lieber Lehmbrühe!“, rief Lia.
Sumpex stoppte die Vibrationen und konzentrierte sich.
Plötzlich wurde der Boden, feucht und schlammig, so schlammig, dass Glaziola und Lektrobal im Boden stecken blieben.
Weil Tengulist sich sehr schnell bewegte, sank es nicht ein.
Auf einmal Baute sich eine Welle aus Matsch und Lehm unter Sumpex auf.
Sie wurde immer größer und schneller und walzte über Lektrobal, welches sofort k.o. ging und von seinem Trainer zurück gerufen wurde.
„Schnell Glaziola, Blizzard!“
Glaziola pustete wieder einen Schneesturm und gefror die riesige Welle die nun wie eine Mauer aus Eis das Kampffeld blockierte.
„Sumpex Eisenschweif!“
Sumpex schweif leuchtete plötzlich Silber.
Sumpex lief auf die gefrorene Welle zu, drehte sich und schlug sie mit seinem Schwanz.
Die Welle krachte in sich zusammen und die Splitter flogen durch die Luft.
„Tengulist Wirbelwind!“
Tengulist drehte seine Fächer und erzeugte einen starken Wind, der die Splitter auf Glaziola zu wehte.
„Glaziola Eissplitter!“
Glaziola öffnete den Mund und schoss eine Salbe spitzer Eissplitter gegen die anderen Splitter um sie Abzuwehren.
„Jetzt Schaufler Glaziola!“
Glaziola grub sich blitzschnell ein und befand sich nun unterhalb des Kampfeldes.
„Sumpex, noch mal Erdbeben, aber diesmal nicht so stark!“
Sumpex brachte den Boden wieder zum beben.
Plötzlich brachen ein par Stellen vom Boden wie eine Linie ein und der Tunnel den Glaziola gegraben hatte wurde sichtbar.
„Glaziola komm daraus!“, rief Michael.
Als keine Antwort kam, lief Sumpex zum Trümmerfeld, warf die Felsen weg wie kleine Kiesel, holte das besiegte Glaziola aus der Grube und gab es Michael.
„Danke Sumpex“, sagte Michael und nahm Glaziola entgegen.
„Lektrobal und Glaziola sind kampfunfähig!
Lia und Brix mit Sumpex und Tengulist haben gewonnen!“, rief der Kampfrichter.
Die Trainer traten ab und zwölf Robotter schwebten auf das Kampffeld und richteten es wieder her.
Schnell stand Sören auf und stieg in den Fahrstuhl.
Sören drückte die Zwei, weil „Anmeldungen für die Kämpfe“ darüber stand.
Der Fahrstuhl ratterte kurz und öffnete sich mit einem „Ding“.
Sören betrat einen großen Raum mit vielen Couchen und Trainern.
Er sah sich um und entdeckte Nico auf einer Couch sitzen.
„Hey Nico“, begrüßte Sören Nico und gab ihm seinen Pokecom wieder.
Nico bedankte sich und stand auf.
„Lass uns jetzt Michael suchen“, sagte Sören und guckte sich um.
Plötzlich öffnete sich einer der beiden großen Fahrstühle und Lia und Brix traten unter großem Jubel aus dem Fahrstuhl.
Danach öffnete sich der andere Fahrstuhl und Michael und Tony traten heraus.
„Michael, da bist du ja!“, rief Sören und rannte auf ihn zu.
„Hast du mich denn gesucht?“, fragte Michael.
„Nach der Aktion mit dem Teleport, na klar.“, antwortete Sören.
„Gut, wenn wir im Pokemoncenter sind, erzähl ich dir was passiert ist“, murmelte Michael und stieg in den Fahrstuhl.
„Und weg is er“, sagte Nico.
„Hey Sören!“, rief Brix als er ihn entdeckt hatte, „Hast du unseren Kampf gesehen?“
„Ja habe ich, aber ich finde, dass Tengulist kaum etwas gemacht hat, weil du Lia den ganzen Kampf überlassen hattest!“, antwortete Sören.
„Wieso „Ladies first“ heißt es doch“, erwiderte Brix.
Als Sören in aber dumm anstarte, verstummte er.
„Hey, du kennst Nico noch gar nicht!“, rief Sören und klatschte sich die Hand vors Gesicht.
„Wer ist Nico?“, fragte Brix.
„Ich“, sagte Nico und trat nach vorne.
„Nico ist nett, er hat mit mir an der Küste gekämpft und mir geholfen Michael zu suchen“, erklärte Sören.
Als er die beiden einander Vorgestellt hatte, suchte Sören nach Lia.
Als er sie endlich sah, stieg sie gerade in den Fahrstuhl.
„Mist, sie ist auch weg!“, grummelte Sören und stieg in den anderen Fahrstuhl, Brix und Nico folgten ihm.
Als der Fahrstuhl sich öffnete, liefen die drei heraus und sahen sich in der Lobby nach Lia um.
„Sind hier eben ein Mädchen mit braunen und ein Junge mit roten Haaren vorbeigekommen?“, fragte Brix die Empfangsdame.
„Leider nein“, antwortete die Empfangsdame.
„Vielleicht sind sie oben“, schlug Nico vor und die drei stiegen wieder in den Fahrstuhl.
Wieder ratterte der Fahrstuhl, aber diesmal dauerte es viel länger.
Nach 5 Minuten fragte Nico: „Wie hoch sind wir jetzt eigentlich?“
Kaum hatte er ausgesprochen öffnete sich der Fahrstuhl und ein riesiger Dachbalkon kam zum Vorschein.
An dem Geländer lehnte Lia, aber Michael war nicht zu sehen.
„Lia!“, rief Sören und rannte auf sie zu, „Der Kampf war cool, du hast die anderen voll fertig gemacht!“
„Also so viel Spaß hat es auch nicht gemacht, es gibt nämlich kaum noch einen der mir ein ebenbürtiger Gegner ist!“, erwiderte Lia.
Sören stellte Lia Nico vor und danach plauderten die vier noch ein bisschen.
Als es dann 7 Uhr war, gingen sie alle zum Pokemoncenter und mieteten 2 Zimmer, eines für Lia und eines für die Jungs.
Nico konnte leider nicht mit kommen weil seine Fähre nach Kanto um 8 Uhr abfuhr.
Also verabschiedeten sich Lia, Brix und Sören am Hafen von Nico und gingen zurück zum Pokemoncenter.
Als sie es betraten sahen sie Michael auf einer Couch sitzen.
„Ich warte schon auf euch, wo wart ihr?“, fragte er.
„Wir haben Nico tschüs gesagt und nur zur Info, waren wir schon hier und haben zwei Zimmer gemietet“, antwortete Lia.
Die Vier gingen nach oben zu ihren Zimmern und zogen sich um.
„So Michael!
Jetzt rück mal mit der Sprache raus!“, grinste Sören.
„Willst du mir Angst machen du Würstchen?“, lachte Michael und stand auf.
Michael war einen ganzen Kopf größer als Sören, deshalb musste Sören nach oben schauen um ihm ins Gesicht zu sehen.
„Erzähl schon!
Was hat es mit deiner komische Maschine auf sich?“, fragte Sören.
Michael seufzte und legte seine Maschine ab um sich sein Schlafanzugoberteil anzuziehen.
Diesem Moment nutzte Sören und schnappte sie sich.
„Gib das her!
Die ist nicht zum Spielen da, die brauch ich zum reinigen der Pokemon“, gähnte Michael und nahm sie Sören weg.
„Wie jetzt?“, fragte Sören.
„Hör zu!
Also, es hat damit angefangen, dass eine Organisation namens Team Crypto, einige Pokemon auf künstliche Weise stärker, willensloser, wütender und gemeiner gemacht hatten, indem sie ihre Emotionen mit so na´ komischen Flüssigkeit verschlossen hatten, die so genannten Cryptopokemon.
Damals hatten ein Junge und ein Mädchen Team Crypto aufgehalten.
Alle dachten das Team Crypto für immer besiegt, bis sie nach vielen Jahren zurück kehrten und Professor Klein aus dem Pokemon Hauptlabor, da wohne ich, entführten.
Nun soll ich Team Crypto aufhalten, hab ich aber schon erledigt, außer so ´n paar Cryptoknechte, die in anderen Regionen eingesetzt wurden und keinen Kontakt zu Orre haben“, erklärte Michael.
„Und was hat das mit dem reinigen von Pokemon zu tun?“, fragte Brix.
„Team Crypto setzt ja Cryptopokemon ein, und um diese zu erlösen, muss ich sie zuerst mit der Krallmaschine fangen.
Diese werden dann direkt zum Pokemon Hauptlabor geschickt“, erklärte Michael.
„Und wie werden die erlöst?“, fragte Sören.
„Ja, diss weiß ich jetzt auch nicht so genau, wenn du ´s wissen willst, dann ruf Professor Klein an, aber sei gewarnt!
Der erzählt dir so viel, da kannst ´n Buch draus schreiben!“, sagte Michael und streckte sich aus.
„Und weiter?“, fragte Sören.
„Nicks weiter!
Jetzt seid ihr dran!“, gähnte Michael müde.
„Ich hab aber noch eine Frage“, erwiderte Sören.
„Na und“ grinste Michael schadensfroh, „Aus mir bekommste keine Infos mehr!“
„O.k., dann bin ich dran mit erzählen“, sagte Brix und schnitt Sören das Wort ab.
„Buh!
Deine Geschichte kenn ich schon!“, beschwerte sich Sören.
„Na und, aber nicht alles!“, erwiderte Brix.
„Doch!“
„Eben nicht!“
„Doch!“
„Nein!“
„Doch!“
„Immer zweimal mehr als du!
So, und jetzt hallt den Mund, ich erzähl!“, meckerte Brix.
„Buh, du , wir wollen dir nicht zu hör…“
„Kannst du nicht e████████inmal den Mund hallten Sören!“, stöhnte Michael und hielt im den Mund zu.
„Also, meine Reise begann vor ungefähr 6 Jahren und mein erstes Pokemon war ein Geckarbor …(an dieser Stelle unterbreche ich Brix Geschichte, weil sie sie so lang ist, dass man daraus schon ein eigenes Buch schreiben könnte) ... und so bin ich wieder nach Hause gekommen, aber ihr wart ja dabei, dass brauch ich euch nicht zu erzählen“, beendete Brix seine Geschichte.
Als er ein lautes Schnarchen hörte, richtete er sich auf und sah, dass Michael und Sören bereits tief ins Land der Träume gesunken waren.
Müde legte Brix sich wieder hin und schlief ein.

            13. Kapitel: Pokecoupons

Am nächsten Morgen wachte Sören in einem verlassenen Zimmer auf.
Er schaute sich um, aber Niemand war da.
Die Bettdecken (Sörens natürlich ausgeschlossen) waren fein säuberlich zusammengefaltet, die Kissen aufgeschüttelt und der Raum gelüftet worden.
Vorsichtig machte Sören sein Bett, damit er bloß keine Unordnung ins Zimmer brachte, zog sich um, packte seine Sachen ein und verließ das Zimmer.
Als er im Flur die Tür schließen wollte, kam im ein Chanera mit einem Putzwagen entgegen und er öffnete die Tür wieder, damit es mit dem Wagen durch fahren konnte.
Danach steuerte er hungrig in Richtung Kantine.
Auf dem Weg dahin, musste er einen Langen Flur durchqueren, der an manchen Stellen so eng wurde, dass Sören eine Tür an den Kopf bekam als er sich vor einem Zimmer nach einer merkwürdigen Karte bückte.
„Entschuldigung, mein Fehler!“, entschuldigte sich ein ungefähr 10 jähriger Junge bei Sören als er diesen am Boden sah.
„Ist schon o.k.“, erwiderte Sören und rappelte sich auf.
„Hey, dass ist meine Karte!“, rief der Junge als er sie in Sörens Hand sah.
„Sie lag auf dem Boden, hier hasst du sie Marvin“, sagte Sören reichte im die Karte.
„Woher weißt du meinen Namen?“, fragte Marvin.
„Steht auf der Karte“, erläuterte Sören und zeigte auf das kleine Namensfenster auf der Karte.
„Ach so, dass hatte ich vergessen, noch mal danke“, sagte Marvin und ging zurück ins Zimmer, hinter sich schloss er die Tür.
Sören zuckte mit den Schultern und ging den Flur weiter entlang.
„Ach ja, wenn du zur Kantine willst, die macht erst wieder in 2 Stunden auf!“, rief Marvin im hinterher.
Schnell schaute Sören auf seine Armbanduhr und stellte fest, dass er bis 13:00 Uhr geschlafen hatte.
Verärgert und hungrig drehte er um, und wollte das Pokemoncenter verlassen, aber als er durch die Tür treten wollte, hielt Schwester Joy ihn auf.
„Bist du Sören“, fragte sie.
„Ja, wieso?“, antwortete dieser.
„Lia hatte mich gebeten dir zu sagen, dass sie mit den anderen im Couponshop vom Duelturm ist“, erklärte Schwester Joy.
Sören bedankte sich und verließ das Pokemoncenter.
Im Duelturm angekommen, stieg er in den Fahrstuhl und suchte die Stockwerkzahlen nach Couponshop ab.
Er fand ihn im 10.Stock, dessen Taste er drückte.
Nach kurzer Zeit öffneten sich die Türen.
Sören betrat einen riesigen bunten Laden.
Der Fußboden war aus hellem Parket, die Wände waren Gelb gestrichen und an den Decken hingen Girlanden und anderer Wandschmuck.
Die Regale waren voll mit Items und sogar Kleidung für Pokemon war vorhanden.
Sören sah sich die Pokemonkleidung genauer an, und war sofort von einer Weste aus Sandamerschuppen und Vipitishaut begeistert.
„Wie viel kostet so eine Jacke?“, fragte er einen Ladenmitarbeiter.
„500 Pokecoupons“, antwortete der Mitarbeiter.
„Wie bekommt man denn Coupons?“
„Dazu brauch man eine Couponkarte, die gibt es in jedem Couponshop, aber alle sind gleich, also kann man mit einer Karte von hier auch in anderen Couponshops einkaufen.
Zu Anfang an, sind 10 Pokecoupons auf der Karte, aber durch bestimmte Wettbewerbe oder Kämpfe in Speziellen Anlagen, bekommt man ein par dazu“, erklärte der Mitarbeiter.
„Wie teuer sind solche Karten?“
„2000 ¥.“
„Dann würde ich gerne so eine Karte kaufen.“
„Die gibt es da drüben“, sagte der Mitarbeiter und zeigte auf einen Tresen ein par Meter weiter.
Sören bedankte sich und ging zum Tresen wo der Verkäufer gerade die Karten sortierte.
„Entschuldigen sie, ich möchte gerne so eine Karte kaufen“, sagte Sören und der Verkäufer sah gut gelaunt zu ihm auf.
„Klar, ich brauch nur deinen Vor- und Nachnamen“, erklärte der Verkäufer und steckte eine Karte in ein Modul vom Arbeitscomputer am Tresen.
Sören nannte seinen Vor- und Nachnamen und kramte seine Geldbörse aus seinem Rucksack hervor.
„So, fertig, dass macht dann 2000 ¥“, sagte der Verkäufer und legte die Karte auf den Tresen.
Sören öffnete seine Geldbörse und kramte mehrere große (damit meine ich den Wert, nicht die physische Größe) Scheine heraus bis er zwei kleine fand und sie dem Mann reichte.
„Ihr Kinder bekommt aber viel Taschengeld!“, staunte der Verkäufer, „So viel Geld verdiene ich im Monat, aber bald werde ich befördert!“
„Schön für sie“, sagte Sören, nahm die Karte entgegen und verstaute seine Geldbörse.
Danach suchte Sören die anderen, aber es wurde zu einer wahren Herausforderung, drei bestimmte Menschen in einem so großen Laden zu finden.
Nach einiger Zeit, entdeckte er eine Knallrote Igelfrisur zwischen zwei Regalen.
Sören wusste sofort wem sie gehörten und lief auf ihn zu.
„Ah, man!!!“, erschreckte sich Michael und ließ eine CD fallen, „Sören, schleich dich so an, meine Krallmaschine reagiert auf solche Bewegungen und schlägt Alarm!“
„Tschuldigung.“
„Is´ nich´ so schlimm, is´ ja nicks passiert“, entgegnete Michael, „Wie hasst du mich eigentlich gefunden?“
„Deine Haare sind so grell, dich kann man als Leuchtturm benutzen“, antwortete Sören, „Wieso färbst du dir eigentlich die Haare?“
„Dieso! (Entgegnungsform von wieso)
Weil ´s cool aussieht!“, erwiderte Michael und hob die CD wieder auf.
„Was ist das für eine CD?“, fragte Sören.
„Das is´ ´ne so genannte TM (Kürzel für technische Maschine)“, erklärte Michael und zeigte sie Sören, „Damit kann man Pokemon Attacken beibringen.“
„Wie jetzt?“
„Diese TM bringt zum Beispiel meinem Ninjatom Solarstrahl bei, weil Ninjatom diese Attacke sonst nicht lernt“, erklärte Michael, „Pokemon können diese CDs irgendwie lesen und wie durch ein Wunder können sie diese Attacke danach fehlerlos ausführen.“
„Cool!
Wie teuer sind die?“
„Kommt auf die Attacke an, diese hier kostet 100 Pokecoupons.“
„Welche bekommt man für 10 Pokecoupons?“
„Nicks, die billigsten bekommt man für 30 Pokecoupons.
Das sind aber nur Blitz, Anziehung und Brüller.“
„Gut, dann brauche ich mehr Pokecoupons!“, rief Sören entschlossen.
„Warte kurz, dann gehe ich mit dir in den Duelturm“, sagte Michael und ging mit der CD zum nächst gelegenen Tresen.
„Einmal Solarstrahl“, sagte Michael und legte CD und Karte auf den Tresen.
„Die Verkäuferin nahm die Karte entgegen, zog sie durch einen Kartenschlitz am Computer und gab sie Michael zurück.
„So, jetzt können wir los“, sagte Michael im vorbeigehen zu Sören.
Beide stiegen in den Fahrstuhl und fuhren in den 2. Stock.
Dort meldeten sie sich für einen Doppelkamp an.
Nach ein paar Minuten öffneten sich die Fahrstühle und die Trainer traten heraus.
„Jetzt sind wir dran!“, bemerkte Michael und zog Sören mit in den Fahrstuhl.
Als sich die Türen schlossen, fiel Sören auf, dass die Fahrstühle viel Langsamer als die anderen fuhren.
„Nervös?“, fragte Michael als Sören von einem Fuß auf den anderen trat.
„Na ja, ein Bisschen“, antwortete Sören.
„Oh, ich hab was vergessen!“, rief Michael plötzlich, griff mit seiner normalen Hand seine Tasche und mit der anderen nahm er einen Pokeball.
Michael öffnete den Pokeball und ein Ninjatom kam zum Vorschein.
Sören klappte den Pokedex auf: „Ninjatom das Häutungspokemon.
Es ist ein weggeworfener Käferpanzer, der zum Leben erwachte.
Schaut man hinein, stiehlt es einem die Seele“, erklärte der Pokedex.
„Wer ´s glaubt“, sagte Sören und regte den Hals, um in Ninjatom reinzuschauen.
„Halt!“, rief Michael und hielt Sören zurück, „In diesem Falle, ist es wirklich wörtlich gemeint!“
„Heißt das, dass du das etwa glaubst?“, fragte Sören skeptisch und zog eine Augenbraue hoch.
„Glaub mir, der der den Pokedex entwickelt hat, spricht aus eigener Erfahrung!“, erwiderte Michael.
Bevor Sören wieder seinen Senf dazugeben konnte, schnitt Michael im mit einer Handbewegung, das Wort ab.
Michael holte die CD die er gekauft hatte heraus und gab sie Ninjatom.
Ninjatom hatte keine Arme oder ein Maul um die CD zu halten, deswegen legte Michael sie auf seinen Kopf.
Die CD leuchtete kurz, dann ging sie in Flammen auf und verbrannte sofort, ohne Asche zu hinterlassen.
„Wow, was war das denn?“, fragte Sören staunend.
„Hab ich dir doch gesagt, unglaublich oder!?“, lachte Michael und holte Ninjatom zurück.
Der Fahrstuhl öffnete sich und das Kampfeld kam zum Vorschein.
Michael und Sören traten auf das Kampfeld in Position.
Auf der gegenüberliegenden Seite nahmen gerade die gegnerischen Trainer Position ein.
Sören erkannte den einen, es war Marvin und sein Partner war ein Mädchen.
„Hier sind unsere nächsten Trainer: Michael und Sören zur rechten, gegen Marvin und Michelle zur linken!“, rief der Kampfrichter, „Wählt eure Pokemon!“
„Ninjatom los!“, rief Michael.
„Flemmli los!“, rief Sören.
„Plinfa los!“, rief Michelle.
„Kaumalat los!“, rief Marvin.
Die Pokemon begaben sich in Position.
Sören klappte den Pokedex auf: „Kaumalat das Landhaipokemon.
Es nistet in kleinen Löchern in Höhlenwänden.
Es springt Beute, die sich zu nah heranwagt, an.
Plinfa das Pinguinpokemon.
Es ist sehr stolz und nimmt daher kein Futter von anderen an.
Seine dicken Daunen schützen vor Kälte“, erklärte der Pokedex.

            14. Kapitel: Die Dimsats

Michaels Aurascanner (teil der Krallmaschine, befindet sich am Auge) meldete eine ungewöhnlich starke Aura bei Kaumalat und schlug Cryptoalarm.
Michael setzte zur Kontrolle eine Cryptobrille auf und schaltete die Krallmaschine wütend aus, als er keine Anzeichen eines Cryptopokemons entdeckte
„Pass auf!
Marvins Kaumalat is´ ungewöhnlich stark!“, flüsterte Michael Sören ins Ohr.
„Der Kampf beginnt!“, rief der Kampfrichter.
„Kaumalat Sandgrab!“
„Plinfa Surfer!“
„Ninjatom Schutzschild!“
„Flemmli, hinter Ninjatom!“
Ninjatom wurde von einer Schutzschicht umgeben und Flemmli sprang hinter es.
Kaumalat grub sich ein und verschwand, während Plinfa eine riesige Wasserwelle unter sich aufbaute (ähnlich wie Lehmbrühe, mit dem Unterschied, dass Lehmbrühe schlammiger und härter ist) und auf dieser stand, (surfte, daher auch der Name) während sie auf den Gegner zuwalzte.
Michael und Sören sahen darin keinen Grund zur Sorge, denn ihre Pokemon waren ja sicher.
Plötzlich sank Flemmli im Boden ein und ein großer, sich ausweitender und tiefer Trichter entstand, in dem sich die Erde wie leichter Sand auf den Mittelpunkt zu bewegte.
Im Mittelpunkt saß Kaumalat mit weit offenem Maul und schluckte die Erde, als wäre sein Maul ein bodenloses Loch.
Flemmli rutschte immerweiter zum Mittelpunkt.
„Ninjatom, hol Flemmli sofort daraus!“
Ninjatom schwebte nieder in den Trichter und wollte sich Flemmli greifen, da brach die Welle in den Trichter ein und füllte ihn vollständig mit Wasser.
„Plinfa, jetzt Whirlpool!“
Blitzschnell sprang Plinfa in die Mitte des entstandenen Sees und drehte sich schnell um die eigene Achse.
Ein riesiger Strudel entstand.
„Flemmli komm da raus!“
„Ninjatom, das Wasser kann dir nichts anhaben, hol Flemmli da raus!“
Ninjatom schwebte nieder in den Strudel und schnappte sich Flemmli mit seiner Mondsichel.
„Kaumalat Knirscher!“
Plötzlich sprang Kaumalat aus dem Strudel und versuchte Ninjatom zu beißen.
„Ninjatom Kraftreserve!“
Ninjatom leuchtete weiß und ließ zehn weiße Energiekugeln schnell um sich herum wirbeln.
Kaumalat wurde von einer dieser Kugeln erwischt und wurde zurück in den Strudel geschleudert.
Ninjatom flog aus dem Strudel und legte das total ausgelaugte Flemmli vor Sören auf den Boden, welcher es sofort zurückholte.
„Ninjatom Konfusstrahl auf den Strudel!“
Ninjatom schoss eine Salbe leuchtender Strahlen in den Strudel, welcher sofort lila aufleuchtete und sich danach wieder normalisierte
Plinfa, welches sich immer noch drehte, stoppte und ging unter, worauf sich der Strudel auflöste und ein großer, runder See nun das Kampffeld prägte.
„Kaumalat komm aus dem Wasser!“
Kaumalat sprang mit einem gewaltigen Sprung aus dem Wasser, taumelte (oder torkelte, ist total egal) kurz auf der Stelle und beruhigte sich schnell wieder.
„Wow, das hat ja gar nicks gebracht!“, staunte Michael, „Ninjatom, versuch es noch mal mit Kraftreserve!“
Ninjatom wirbelte die Energiekugeln um sich herum und schoss sie alle in einer geraden Linie nach Kaumalat.
„Kaumalat, Flammenwurf!“
Kaumalat öffnete das Maul und ein lodernder Feuerstrahl stellte sich den Kugeln entgegen.
Das Feuer verbrannte die ersten drei Kugel und verblasste dann, worauf die anderen sieben Kugeln Kaumalat trafen und ihm mächtig zusetzten.
„Steh auf Kaumalat und dann Flammenwurf!“
Kaumalat rappelte sich auf und lief auf Ninjatom zu.
„Plinfa Aquaknarre!“
Plinfa sprang plötzlich aus dem See und schoss einen Wasserstahl auf Ninjatom, doch das Wasser prallte einfach ab und hinterließ keine Schäden.
„Schnell Ninjatom Schutzschild!“
Ninjatom baute einen Schild auf und wehrte den Feuerschwall den Kaumalat (welches bereits nahe genug war) ausspie ab.
„Ninjatom Gigasauger auf Plinfa!“
Ninjatom und Plinfa leuchteten gleichzeitig grün auf.
Plötzlich schrie Plinfa vor Schmerzen.
Das grüne Licht, welches beide umgab, absorbierte Plinfas Energie und führte sie in kleinen Kugeln in Ninjatom Loch auf dem Rücken.
Plinfa sackte besiegt zu Boden und wurde zurück gerufen, während Ninjatom schneller wurde und eine enorme Kraft ausstrahlte.
„Kaumalat noch einmal Flammenwurf!“
„Ninjatom setze Schutzschild ein und sammle Energie für einen Solarstrahl!“
Kaumalat spie vergebens einen Feuerstrahl aus, Ninjatom wehrte ihn aber leicht ab.
Während der Abwehrattacke, leuchtete Ninjatoms Mondsichel und absorbierte Licht.
Als Kaumalat seine Attacke aufgab, schoss aus der Mondsichel ein blendend heller, großer Strahl, welcher Kaumalat erfasste und es außer Gefecht setzte.
„Kaumalat und Plinfa können nicht mehr weiterkämpfen!
Michael und Sören mit Ninjatom und Flemmli haben gewonnen!“, rief der Kampfrichter.
Marvin und Michael holten ihre Pokemon zurück.
„Gib mir fünf!“, rief Michael zu Sören.
Sören schlug ein und beide stiegen in den Fahrstuhl.
Als sie unten ankamen wurden sie bejubelt und bewundert.
Eine Mitarbeiterin mit einem Scanngerät kam auf sie zu und fragte: „Habt ihr Couponkarten?“
Beide bejahten die Frage und zückten sie hervor.
Die Mitarbeiterin zog die Karten durch den Scanner und gab sie ihnen wieder.
Beide bedankten sich und nahmen ihre Karten entgegen.
„Wie viele Coupons habe ich jetzt eigentlich?“, fragte Sören Michael.
„Genauso viel wie uneigentlich.“
„Blöder Witz, jetzt sag schon!“
„O.k. gib her!“, sagte Michael und zog einen Scanner aus der Tasche.
Dann nahm er Sörens Karte und zog sie durch den Schlitz.
„Genau 50 Pokecoupons“, sagte er und gab sie Sören zurück.
„Danke“, bedankte sich Sören und nahm sie entgegen, „Wie viel hast du?“
„Ma gucken… 751 Coupon“, antwortete Michael.
„Wow, ganz schön viel!“, staunte Sören.
„Na ja, ich sammel auch schon sehr lang“, erwiderte Michael.
„Sammle!“, verbesserte ihn Sören.
„Is doch voll egal!“
„Eigentlich nicht!“
„Doch!
Ich hab ´s mir angewöhnt, so was is schwer loszuwerden!“
„Na und!“
„Ach, lass sein!“, stöhnte Michael und klatschte Sören leicht die Hand vors Gesicht.
„Und jetzt?“
„Geh Brix nerven!
Ich will mich in Ruhe umschauen.
„O.k., aber später erzähl mir die Neuigkeiten!“
„Meinetwegen“, murmelte Michael genervt und verzog sich.

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